Sunday, February 16, 2014

Überleben in Berlin

Während dem Zweiten Weltkrieg haben die Deutschen und Russen beide verzweifelt versucht zu überleben. Was die Deutschen betrifft, mussten sie sicher sein, dass sie einige Lebensmittel und eine Wohnung hatten, gerade genug um zu überleben. Die Frauen haben zwar so viel wie möglich zusammen geblieben, aber trotzdem konnten sie sich kaum vor den russischen Soldaten, die Waffen hatten und als Männer körperlich stärker waren, schützen. Die Frauen hatten zwei Optionen: 1) sie gehorchen den Russen und würden von  mehreren Soldaten vergewaltigt werden, oder 2) sie baggern einen Soldat an, schlafen mit ihm, und lassen sich von ihm beschützen. Das war die Art wie sie lebten, und Anonyma hat die letztere Option gewählt,  welche aus ihrer Perspektive heraus die Bessere war. Nur die Frauen mit  starker geistiger Kraft konnten dieses Schicksal ertragen, es hat auch einige Frauen, die Selbstmord begangen haben, gegeben. Die deutschen Männer, die in den Wohnungen geblieben waren, waren hilflos, weil sie normalerweise alt waren und  keine Waffe hatten. Sie haben sich vielleicht gefühlt, als ob sie ihre Männlichkeit verloren hätten, weil sie die Frauen nicht  schützen konnten.

Was die russischen Soldaten betrifft, haben sie sich einige vielleicht nur auf den Krieg und den Moment des Sieges konzentriert, aber viele Soldaten haben sich bestimmt leer gefühlt, wenn sie an ihre Familien gedacht haben. Auch haben sie ihre Familien verloren, so wie die Deutschen. Vielleicht war die einzige Art, wie sie die Realität vergessen oder sich von ihrer Einsamkeit ablenken konnten, egal ob sie gewusst haben, dass Vergewaltigungen unmoralisch waren oder nicht, eine physische Verbindung mit diesen Frauen zu haben. 

Indem der Kommandanten Anonyma schützt, hat er ein großes Risiko auf sich genommen, nicht nur für seine Karriere, sondern auch für sein Leben. Er hat selbst seine Frau verloren. Er musste einen mentalen Konflikt haben, ob er dieser Frau helfen sollte oder nicht. Jedenfalls war die Zeit, die er mit ihr verbracht hat, und die Tatsache auf jemanden aufzupassen, eine emotionale Stütze für ihn.

(325 Wörter)

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